In einem Feld aus Erde und Licht, Steht eine Sonnenblume so strahlend und schlicht. Ihr Kopf dem Himmel zugewandt, Verwurzelt im Boden, fest und bekannt.
Ihre Blätter wie Arme weit ausgebreitet, Die Sonne sie liebt, sie hat sich ihr geweiht. Ihr Gesicht folgt dem goldenen Schein, Ein Symbol für Hoffnung, für das Leben allein.
In ihrem Herzen, da glüht ein Feuer so warm, Die Flamme der Seele, die niemals verarmt. Sie blickt auf zu den Wolken, zum endlosen Blau, Und fragt nach dem Sinn, nach dem wahren Wert genau.
Die Sonne, sie tanzt, sie spielt ihr Lied, In den zarten Blütenblättern, so friedlich und tief. Die Sonnenblume weiß, sie ist Teil von dem Ganzen, Verbunden mit allem, im ewigen Tanz und Glanze.
Sie lehrt uns, zu strahlen, egal, was geschieht, Die Dunkelheit vertreiben, das ist, was sie sieht. In ihrem Schatten finden Vögel ihr Nest, Ein Symbol für Liebe, für Frieden und Rest.
Die Sonnenblume, so groß und so klein, Ein Meisterwerk Gottes, ein Geschenk so rein. In ihrem Sein, da liegt die Botschaft verborgen, Von Liebe, von Hoffnung, von einem neuen Morgen.
So lasst uns lernen von dieser Blume voll Pracht, Ihre Lehren annehmen in der stillen Nacht. Dass wir strahlen mögen, in unserer eigenen Zeit, Wie die Sonnenblume, in der Unendlichkeit.
Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet.[1] Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.[2]
Natürliche Polyphenole kommen in Pflanzen als sekundäre Pflanzenstoffe vor. Sie stellen bioaktive Substanzen wie Farbstoffe, Geschmacksstoffe und Tannine dar und sollen die Pflanze vor Fressfeinden (Prädatoren) schützen oder durch ihre Farbe Insekten zur Bestäubung anlocken. Sie dienen manchen Pflanzen aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung und der Filterung energiereicher UV-B-Strahlung auch als Schutz für den Photosynthese-Apparat. Weiterhin sind Polyphenole Grundbausteine wichtiger Biopolymere wie Lignin und Suberin.
Zu den Polyphenolen zählen zahlreiche unterschiedliche Pflanzenstoffe, unter anderem die Farbstoffe der Flavonoide und Anthocyane, Procyanidine, Benzoesäurederivate (z. B. die Hydroxybenzoesäuren wie Vanillinsäure, die Trihydroxybenzoesäuren wie Gallussäure und die Dihydroxybenzoesäuren wie Protocatechusäure), Zimtsäurederivate (die Hydroxyzimtsäuren wie Kaffeesäure und p-Cumarsäure) und Stilbenderivate (etwa Resveratrol). Insgesamt sind über 8000 verschiedene polyphenolische Verbindungen in Pflanzen identifiziert; ihre gemeinsame Vorstufe ist Phenylalanin bzw. dessen Vorläufer Shikimisäurede.wikipedia.org/wiki/Polyphenole