In einem Feld aus Erde und Licht, Steht eine Sonnenblume so strahlend und schlicht. Ihr Kopf dem Himmel zugewandt, Verwurzelt im Boden, fest und bekannt.
Ihre Blätter wie Arme weit ausgebreitet, Die Sonne sie liebt, sie hat sich ihr geweiht. Ihr Gesicht folgt dem goldenen Schein, Ein Symbol für Hoffnung, für das Leben allein.
In ihrem Herzen, da glüht ein Feuer so warm, Die Flamme der Seele, die niemals verarmt. Sie blickt auf zu den Wolken, zum endlosen Blau, Und fragt nach dem Sinn, nach dem wahren Wert genau.
Die Sonne, sie tanzt, sie spielt ihr Lied, In den zarten Blütenblättern, so friedlich und tief. Die Sonnenblume weiß, sie ist Teil von dem Ganzen, Verbunden mit allem, im ewigen Tanz und Glanze.
Sie lehrt uns, zu strahlen, egal, was geschieht, Die Dunkelheit vertreiben, das ist, was sie sieht. In ihrem Schatten finden Vögel ihr Nest, Ein Symbol für Liebe, für Frieden und Rest.
Die Sonnenblume, so groß und so klein, Ein Meisterwerk Gottes, ein Geschenk so rein. In ihrem Sein, da liegt die Botschaft verborgen, Von Liebe, von Hoffnung, von einem neuen Morgen.
So lasst uns lernen von dieser Blume voll Pracht, Ihre Lehren annehmen in der stillen Nacht. Dass wir strahlen mögen, in unserer eigenen Zeit, Wie die Sonnenblume, in der Unendlichkeit.
Wir stehen also vor zwei Welten - der äußeren und der inneren Welt. Die erste wird durch die Sinne wahrgenommen, die zweite kann nur durch den Sinn der inneren Selbst-Beobachtung wahrgenommen werden.
Gedanken, Ideen, Gemütsbewegungen, Wünsche, Hoffnungen, Enttäuschungen.. sind innerlich, unsichtbar für die gewöhnlichen Sinne, sind für uns aber realer als der Tisch oder der Sessel des Wohnzimmers. Es ist wohl unbestritten, dass wir mehr in unserer inneren als in der äußeren Welt leben.
In unseren inneren Welten, lieben, wünschen, argwöhnen, segnen, verdammen, ersehnen, leiden, genießen wir, werden wir enttäuscht, belohnt usw.
Die äußere Welt kann beobachtet werden, die innere Welt kann man in sich selbst, im Hier und Jetzt wahrnehmen.
Wer wirklich die inneren Welten unserer Erde, des Sonnensystems oder der Galaxis, in der wir leben, kennen lernen will, muss erst seine Innenwelt kennen lernen.Mensch erkenne Dich selbst und Du erkennst das Universum und Gott. Rumi